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Philomé Obin

* 1892, Cap Haitien/Haiti
† 1977, Cap Haitien/Haiti

Arbeitete als Buchhändler, Barbier und Kaffee-Verkäufer. Hatte augenscheinlich schon längere Zeit gemalt, ehe er von DeWitt Peters entdeckt wurde. Er gründete eine Kunstschule in Cap Haitien, wo er seinen jüngeren Bruder Seneque, seinen Sohn Antoine Obin und anderen jungen Künstlern Malen lehrte. Er malte 1951 zwei Wandgemälde in der Erzbischöflichen Kathedrale zur Hl. Dreifaltigkeit. Die Themen seiner Bilder beziehen sich vor allem auf die Geschichte Haitis und auf Sitten und Gebräuche des Landes. In realistischer Weise – ohne die Mystik und Farbenglut anderer haitianischer Maler – gibt er seine Erzählungen wieder. Dezente Farbigkeit, eine feinlinige Pinselführung, Lust am Detail charakterisieren seinen mehr europäisch anmutenden Stil.

Ausstellungen u.a.: 1947 Paris; 1958 Knokke-le Zoute, 1961 Baden-Baden; 1963 Durham, Brüssel; 1964 Rotterdam, Paris; 1970 Zagreb; 1971 Recklinghausen; 1975 München, Zürich; 1998 Punkaharju.
 
 
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05.02.2009

Ausstellung und Vortrag

Clemens-Sels-Museum Neuss

„Auf eigenen Wegen – Henri Rousseau und sein Umkreis“

Ausstellung mit ca. 100 Werken
08.März – 24. Mai 2009
Eröffnung am 08.März 2009 – 11 Uhr 30 u.a. mit einem
Vortrag von Dr. Volker Dallmeier:
„Moderne Primitive in
Geschichte und Gegenwart“