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Paps (Waldemar Rusche)

* 1882, Naumburg
† 1965, Lilienthal bei Bremen

Rusche war einer der bekanntesten Ophtalmologen des norddeutschen Raumes und Chefarzt der Augenabteilung eines Krankenhauses in Bremen. Als er mit 70 Jahren in den Ruhestand tritt, gilt es für den ehemals Vielbeschäftigten die plötzliche Untätigkeit durch ein „Hobby“ auszufüllen. Von der Tochter, einer Malerin, bekommt er Leinwand und Farbtuben zum Geschenk, und aus dem Arzt wird Paps der Maler. Die Ziegelbauten seiner Heimat haben es ihm angetan. Häfen und Schiffe als Erinnerungsbilder seiner Reisen als Schiffsarzt, bunte Blumensträuße und Volksfeste mit Menschenmassen. Wie viele Laienmaler forcierte er die minutiöse Darstellung des Details, er benutzt dazu die Lupe, mit der er 40 Jahre lang Staroperationen durchgeführt hat. Paps Bilder haben eine intensive Erzählungskraft und eine sehr ausgewogene Farbigkeit. Aufgrund seines Intellekts haben die Bilder oft bewusst Elemente, die dem echten authentischen Naiven fehlen. Paps , ein großartiger Laienmaler, vergleichbar mit der Amerikanerin Grandma Moses.

Ausstellungen u.a.: 1958 Knokke-le-Zoute; 1959 Bremen, Düren; 1960 Stuttgart, Saulgau; 1961 Konstanz; 1963 Düsseldorf, Oberhausen, München; 1964 Rotterdam; 1965 München; 1966 Zürich; 1969 Zagreb; 1970 Zagreb, Paris; 1971 München, Wilhelmshaven, Recklinghausen; 1972 Bratislava; 1974/75 München, Zürich; 2003 Recklinghausen
 
 
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05.02.2009

Ausstellung und Vortrag

Clemens-Sels-Museum Neuss

„Auf eigenen Wegen – Henri Rousseau und sein Umkreis“

Ausstellung mit ca. 100 Werken
08.März – 24. Mai 2009
Eröffnung am 08.März 2009 – 11 Uhr 30 u.a. mit einem
Vortrag von Dr. Volker Dallmeier:
„Moderne Primitive in
Geschichte und Gegenwart“