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Primus Mortimer Pettersson

* 1895, Östersund/Schweden
† 1975, Frösö/Schweden

Nach einer Lehre als Maler wurde Pettersson Seemann und befuhr auf amerikanischen Handelsschiffen die ganze Welt. 1924 wurde Zeuge eines schweren Unglücksfalles, bei dem zwei seiner Kameraden ums Leben kamen. Er erlitt einen schweren Schock und wurde als Seemann ausgemustert. 1925 Rückkehr nach Östersund.1929 musste er in eine Heil – und Pflegeanstalt eingeliefert werden, wo er 1975 starb. Aus therapeutischen Gründen wurde den Patienten in der Heil- und Pflegeanstalt Malen und Zeichnen verordnet. Pettersson nahm diese Anregung begeistert an und malte und zeichnete fast jeden Tag. Fast immer sind es Erinnerungen an seine Seemannszeit, die er in seinen Bildern heraufbeschwört; Schiffe und Wasser, fremdartige Landschaften und Städte, fast immer unbewohnt, von Menschen entleert.

Ausstellungen u.a.: 1961 Östersund, Basel; 1962 Stockholm; 1966 Göteborg, Stockholm; 1968 Norrköping; 1969 Malmö, Kalmar, Sao Paulo, 1970 Stockholm; 1971 Jönköping, Recklinghausen; 1972 Bratislava; 1973 Stockholm, Humlebaek, Oslo, Helsinki, Zagreb; 1974 Paris; 1975 Östersund.
 
 
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05.02.2009

Ausstellung und Vortrag

Clemens-Sels-Museum Neuss

„Auf eigenen Wegen – Henri Rousseau und sein Umkreis“

Ausstellung mit ca. 100 Werken
08.März – 24. Mai 2009
Eröffnung am 08.März 2009 – 11 Uhr 30 u.a. mit einem
Vortrag von Dr. Volker Dallmeier:
„Moderne Primitive in
Geschichte und Gegenwart“